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26.09.2017














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Nordrhein-Westfalen entwickeln für Eine Welt







 

 

Wanderausstellung MIT und FÜR Jugendliche

Vamos hat eine neue Wanderausstellung und Bildungsmaterialien MIT und FÜR Jugendliche ab 14 Jahren/ ab Klasse 8 entwickelt. Gemeinsam laden wir herzlich ein, zur Vernissage der Ausstellung, am 30. Mai 2017, um 11.30 Uhr im Kopernikus-Gymnasium in Rheine. Die Ausstellung ist mit Unterstützung der Schüler_innen entstanden.

Hier finden Sie die Einladung zur Eröffnung.

Die Ausstellung kann vom 03. bis 13. Juli 2017 auf der Empore im Kopernikus-Gymnasium besichtigt werden (Mo./ Mi./ Do. 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und Di/ Fr. 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr).

Plastik ist überall – und es wird immer mehr: Coffee-To-Go-Becher, Tüten, Flaschen, Lebensmittelverpackungen… Plastik im Meer, im Essen, in Medikamenten, in unserem Blut. Kein Lebensbereich, in dem wir nicht auf Plastik und Erdölanteile treffen!

Wollen wir das - und was können wir tun, wenn nicht? Weniger Konsum?! Mehr Engagement?! Leichter gesagt, als getan…Wir denken: Es kann ganz einfach sein!

Way Out; Rechte_Vamos e.V

 

Die Bildungsmaterialien

In Kombination mit der Wanderausstellung bieten wir Bildungsmaterialien an. In fünf Unterrichtsstunden (= vier Zeitstunden), erarbeiten wir mit Jugendlichen ab 14 Jahren/ ab Klasse 8 die Hintergründe des Themas und – ganz wichtig: vor allem die Aktionsmöglichkeiten!

Hier können Sie mehr über den Ablauf der Bildungsmaterialien erfahren.

Inhalte der Bildungsmaterialien sind:

 

Wir kommen gerne auch in Ihre Schule und in Ihre Jugendgruppe, um mit den Schüler_innen/ Jugendlichen zu dem Thema zu arbeiten. Sprechen Sie uns an und wir organisieren gemeinsam einen Besuch und die Präsentation der Ausstellung.

Waescheleine Alternativen Rechte: Vamos e.V., Münster

 

Gruppenbild Rheine Rechte: Vamos e.V., Münster

 

Die Ausstellung ist mit Unterstützung von Schüler_innen der 8. Klassen des Kopernikus-Gymnasiums entstanden. Herzlichen Dank für die Mitarbeit und die tollen Ergebnisse!

 

Worum es im Projekt geht

Das Projekt hat im April 2016 begonnen und wird bis Dezember 2017 laufen. Vamos wendet sich damit  (hauptsächlich in NRW) an Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-20 Jahren, junge Erwachsene, haupt- und ehrenamtliche Multiplikator_innen der (entwicklungspolitischen, auch außerschulischen) Bildungsarbeit, Lehrer_innen und natürlich an alle Interessierten.

Ziel des Projektes ist es, die Verwendung von Plastik zu reduzieren. Jugendliche sollen für die  Hintergründe der Rohstoffgewinnung, Verarbeitung  und Folgen für Mensch, Umwelt, Wirtschaft und Politik sensibilisiert werden. Das Projekt soll Alternativen zum Endprodukt Plastik und Visionen für einen nachhaltigen Umgang mit endlichen Rohstoffen thematisieren.

 

Hier können Sie eine Zusammenfassung des Projektes herunterladen.

 

Plastik – Fluch oder Segen?

Jedes Jahr (!) werden weltweit mehr als 200 Millionen Tonnen Plastik hergestellt – zusätzlich zu dem bereits vorhanden Plastik in der Welt! Plastik hat die positiven Eigenschaften, quasi unzerstörbar zu sein, es kann in jeder gewünschten Form hergestellt werden, es ist leicht und günstig. Fast unzerstörbar zu sein, stellt auch gleichzeitig eine negative Eigenschaft von Plastik dar: es verrottet nicht und kann bis zu 600 Jahren in der Welt bleiben.

 

Es sammelt sich z.B. in riesigen Plastikstrudeln in unseren Weltmeeren an. Tiere nehmen es als Futter auf. Plastik gelangt so auch in unsere Nahrungskette. In vielen Kosmetikprodukten ist Mikroplastik enthalten, das nicht in den Kläranlagen gefiltert werden kann und dann ins Meer gespült wird.

Öl ist ein nicht-nachwachsender Rohstoff. Die weltweite maximale Fördermenge (Peak Oil) ist bereits überschritten. Die Förderung von Öl führt zu Umweltkatastrophen, zur Zerstörung der Vegetation und zu sozialer Benachteiligung von Menschen, die in den Fördergebieten leben.

Die chemischen Zusatzstoffe, die den Plastikprodukten ihre jeweils typischen Eigenschaften verleihen sind eine Gefahr für unsere Gesundheit.

Und nicht zuletzt: Plastik wird nur zu ca. einem Drittel recycelt. Knapp zwei Drittel des Plastikmülls werden thermisch verwertet - also verbrannt.

 

Alternativen - es kann ganz einfach sein!

Klar ist: Plastik ist nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, es besitzt viele positive Eigenschaften und wir brauchen es alltäglich, z.B. in der Medizin. Klar ist aber auch: es lohnt sich, zu überdenken, in welchen Bereichen wir uns engagieren können und welche plastikfreien Alternativen es gibt: Brauche ich das Produkt wirklich? Muss das Produkt wirklich schon in den Müll, oder kann ich es reparieren?

 

Engagement

 

10 Tipps um Plastik einzusparen

 

Ansprechpartnerin:

Steffi Neumann

Telefon: 0251-45431

neumann@vamos-muenster.de

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die :

 

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

Vamos wird gefördert durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst.

und durch seine Fördererinnen und Förderer.

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