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20.11.2018













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Mit Blumen für Menschenrechte: Ausstellung "fair flowers" in der VHS

Vom 2. Mai bis zum 17. Mai 2018 wird die Wanderausstellung „fair flowers“ von Vamos e.V. in Zusammenarbeit mit der VHS im Forum 1 der VHS (Aegidiistr. 3) zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt anschaulich, erstaunlich, manchmal erschreckend die Facetten der globalen Blumenproduktion in einer optisch ansprechenden Darstellung, welche die widersprüchlichen Aspekte des Themas aufgreift. Große Bildformate, Multimedia-und Entdeckungselemente machen den Ausstellungsbesuch zu einem besonderen Erlebnis.

„Sie sind herzlich willkommen, uns dort zu besuchen“, lädt Steffi Neumann von Vamos e.V. ein. Die feierliche Eröffnung findet am Mittwoch, den 02. Mai 2018 um 18 Uhr mit Grußworten, musikalischen Beiträgen und einer Führung durch die Ausstellung statt. Die Grußworte sprechen Dr. Anna Ringbeck, die Leiterin der VHS, Barbara Issel, die Vorsitzende von Vamos e.V., sowie Klaus Bösing vom Eine-Welt-Forum.

Insgesamt werden im Zeitraum vier weitere Führungen angeboten. Im Rahmen der Ausstellung präsentiert das Eine -Welt- Forum am Montag, den 14.5. um 19:30 den Film „A Blooming Business“. Die poetische Dokumentation des Filmemachers Ton van Zantvoort macht eindrücklich die Dilemmata und die Arbeitsbedingungen der globalen Blumenproduktion in Kenia deutlich und zieht den Schluss: der Geruch der importierten Rosen ist bitter statt süß.

Der Eintritt zur Ausstellung, den Führungen und dem Film ist frei.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo + Mi: 10.00 – 16.00 Uhr
Di + Fr: 10.00 - 13.00 Uhr
Do: 10.00 – 18.00 Uhr
Führung: Do, 17.05.: 17.00 Uhr (1 Std.)

Öffnungszeiten während des Katholikentages:
Do, 10.05.: 13.00 – 17.00 Uhr, Führung: 15.00 Uhr (1 Std. )
Fr, 11.05.: 10.00 – 17.00 Uhr, Führung: 15.00 Uhr (1 Std.)
Sa, 12.05.: 10.00 – 15.00 Uhr, Führung: 11.00 Uhr (1 Std)

Hintergrund:
80 % der Schnittblumen, die wir in Deutschland kaufen, werden importiert. Sie kommen überwiegend über die Niederlande zu uns – aus Ländern wie Kenia, Ecuador, Kolumbien, Simbabwe und Uganda. Die BlumenarbeiterInnen sind meist Frauen. Viele von ihnen sind allein erziehende Mütter. „Blumenarbeiter*innen in vielen Ländern ist es nicht erlaubt, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Sie arbeiten in der Hochsaison zwölf Stunden und mehr pro Tag, sind ungeschützt hoch giftigen Pestiziden ausgesetzt und verdienen nur einen Hungerlohn, der nicht ausreicht sich und ihre Kinder ausreichend zu ernähren“, erklärt Steffi Neumann. Diese Blumen werden in europäischen Blumenläden und Supermärkten verkauft.
Aber es geht auch anders: Einige Blumenfarmen sind nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zertifiziert. Ihre Schnittblumen tragen z.B. das Fairtrade-Siegel. Dieses garantiert faire Arbeitsbedingungen. „Nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher*in: Fragen Sie im Blumenladen und im Supermarkt gezielt nach fairen Blumen“, sagt Steffi Neumann.
Schnittblumen sind ein sehr beliebtes Produkt. Sie werden gerne verschenkt: z.B. zum Muttertag. Am 13. Mai ist es wieder soweit! Verschenken Sie in diesem Jahr faire Blumen!
In Deutschland werden jährlich fast 3,2 Mrd. Euro für Schnittblumen ausgegeben, das sind durchschnittlich 38 Euro pro Kopf. Damit liegen wir weltweit an dritter Stelle, hinter Japan und den USA. Durch diesen Konsum sind auf den Blumenfarmen in den Produktionsländern 200.000 Arbeitsplätze entstanden. Die meisten davon für Frauen.

 

 


 

 

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